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SUMMARY:Dialogveranstaltung S4 / Gütertrasse
DESCRIPTION:Wir möchten Sie auf die „Dialogveranstaltung S4 / Gütertrasse“ der Stadt Ahrensburg hinweisen und um Ihre Unterstützung bitten!\nDie Veranstaltung findet am 27. Oktober 2022 um 18 Uhr im Schulzentrum Am Heimgarten in Ahrensburg statt. \nDie Veranstaltung ist auf Initiative der IG Tunneltal und der BI „Ahrensburg gegen Gütertrasse“ initiiert worden. Durch einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung Ahrensburg wurde die Stadtverwaltung Ahrensburg beauftragt\, die Veranstaltung zu organisieren. \nHintergrund der Initiative war\, dass immer wieder deutlich wurde\, dass sowohl Regionalpolitik als auch Bürger nur sehr unzureichend und einseitig über die Planungen zum Bau der S4 / Gütertrasse informiert wurden.\nDa das Planfeststellungsverfahren noch nicht eröffnet ist\, fanden wir es wichtig\, dass noch einmal alle Fakten auf den Tisch kommen und gemeinsam diskutiert werden. Dazu sollen Experten der Deutschen Bahn\, alternativer Trassenplanung\, des Naturschutzes und der Archäologie zu Wort kommen.\nWährend des Wahlkampfes zur Landtagswahl hatten ursprünglich auch Oberbürgermeister Tschentscher und Ministerpräsident Günther ihre Teilnahmen mündlich zugesagt. Leider wurden die Zusagen nach der schriftlichen Einladung durch die Stadt Ahrensburg wieder zurückgenommen\, so dass der Dialog nun leider ohne die beiden Politiker stattfinden muss.\nUmso wichtiger ist nun eine rege Beteiligung und Berichterstattung durch die Medien\, damit das Thema die Öffentlichkeit erreicht. \nWas sind eigentlich die Hintergründe und die Kritikpunkte zum Trassenausbau? \nDie Bahnstrecke Hamburg-Lübeck besteht im Moment aus 2 Gleisen\, auf denen der Güter-\, der Fern- und der Nahverkehr abgewickelt wird. Im Zuge der Fehmarnbeltquerung wird nach Angaben der Deutschen Bahn der Schienengüterverkehrs stark zunehmen\, so dass mit einer Überlastung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck zu rechnen ist. Damit ein reibungsloser Nahverkehr auf der Strecke weiter möglich ist\, soll zwischen Hamburg und Bad Oldesloe die neue „S4“ eingerichtet werden. Sie soll\, so das Versprechen der DB\, „öfter und direkter“ als die bisherigen Regionalbahnen fahren. Dazu werden von Hamburg-Hasselbrook bis Ahrensburg parallel zur alten Bestandsstrecke zwei neue S-Bahngleise verlegt. Die Strecke wird dort also 4-gleisig. Von Ahrensburg bis Ahrensburg-Gartenholz gibt es einen kurzen 3-gleisigen Streckenverlauf. Dieses 3. Gleis wird genutzt\, um 21 Züge der S4 nachts auf einer neu gebauten großen Abstellanlage in Delingsdorf unterzubringen. Danach wird die „S4“ auf die bestehende 2-gleisige Bestandsstrecke eingefädelt und bis Bad Oldesloe fahren. \nLeider werden für diese Baumaßnahmen Teile des Stellmoor-Ahrensburger Tunneltals zerstört: 2 neue Gleise auf ca. sieben Kilometern Länge\, meterhohe Lärmschutzwände\, beidseitige Baustraßen während der Bauphase und ein großes Brückenbauwerk mitten durch das Tal\, das den Bahnübergang „Brauner Hirsch“ ersetzen soll. \nDas Ahrensburger Tunneltal ist Bestandteil eines FFH-Naturschutzgebietes und genießt damit den höchsten Schutzstatus auf europäischer Ebene. Es gehört außerdem zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa! Hier wurden zwei Rentierjägerkulturen entdeckt\, die dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge sind. Das Tunneltal ist zudem einer der wenigen Orte weltweit\, an dem sich organisches Material (Knochen\, Holz\, Geweih) aus der Altsteinzeit erhalten hat.\nDas Ahrensburger Tunneltal ist damit neben Haithabu der wichtigste archäologische Fundort in Schleswig-Holstein und hat sich international -nicht zuletzt durch den Fund der weltweit ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte- ein Alleinstellungsmerkmal und sicheren Platz in der Geschichte der Menschheit gesichert. Das Ahrensburger Tunneltal ist eine potentielle UNESCO Welterbestätte und sollte daher unangetastet bleiben\, um es auch für zukünftige Generationen zu sichern. \nWas uns an den S4 Planungen besonders ärgert\, ist die Tatsache\, dass die Deutsche Bahn mit einer „S4“ von Hamburg bis Bad Oldesloe wirbt\, obwohl der Streckenausbau in Wirklichkeit nur bis Ahrensburg erfolgt! Danach teilt sich die „S4“ die 2-gleisige Bestandsstrecke weiterhin mit der Gütertrasse und dem Fernverkehr!\nDas wirft folgende Fragen auf: \n\nWeshalb ist die gemeinsame Nutzung des Nah-\,  Güter- und Fernverkehrs auf der alten 2-gleisigen Bestandsstrecke ab Ahrensburg plötzlich möglich?\nWeshalb kann der 4-gleisige Ausbau der Strecke nicht bereits in Hamburg Rahlstedt enden\, um das schützenswerte Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal zu verschonen?\n Wäre es gar denkbar\, dass der Streckenausbau für die S4 bis Ahrensburg nur deshalb erfolgt\, weil man auf Hamburger Gebiet keinen Platz für die notwendige Abstellanlage (1\,3 km Länge\, 4 Gleise breit) für die S4 findet?\n\nWeiterhin ist unklar\, was mit „häufiger und direkter“ eigentlich gemeint ist. „Direkter“ kann die Verbindung nicht werden\, da es sich um die selbe Strecke handelt. Allenfalls in der Taktung ergibt sich z.B. für Ahrensburg eine geringfügige Veränderung von jetzt 15 Minuten zur Hauptverkehrszeit auf dann 10 Minuten zur Hauptverkehrszeit. Dass sich mit der neuen S4 die Fahrzeit in die Hamburger Innenstadt insgesamt deutlich verlängert\, da mehr Haltestellen angefahren werden\, wird allerdings verschwiegen.  \n\nSteht die Teilzerstörung des Natur- und Denkmalschutzgebietes im Tunneltal und der Verbrauch an Energie und Ressourcen für den Trassenneubau in einem angemessenen Verhältnis zu den vermeintlichen Vorteilen der neuen S4?\n\nFür die neue S4 müssen die Bahnsteige (andere Höhe!) auf den Bahnhöfen zwischen Hamburg und Bad Oldesloe aufwendig umgebaut und angepasst werden. \n\nErgibt sich durch diese Bahnsteiganpassungen nicht eine ungewollte Monopolstellung für S-Bahnzüge? \n\nLeider ist die S4 nicht das einzige Problem\, das auf der Dialogveranstaltung diskutiert werden muss. Auch der Ausbau der transeuropäischen Güterverkehrstrasse an sich stellt eine Belastung für die Anwohner\, Natur\, Städte und Gemeinden entlang der Trasse dar.\nHier stellt sich die Frage: \n\nWarum wird der Güterverkehr von und nach Skandinavien nicht\, wie in der NBS Studie von Prof. Stuwe (siehe Anhang) gefordert\, auf verschiedene Bestandsstrecken (z.B. Lübeck-Büchen-Lüneburg oder über Bad Kleinen) verteilt\, um eine weitere Überlastung der jetzt schon stark frequentierten Bahnstrecke Hamburg-Lübeck zu verhindern?\n\nWir erhoffen uns auf der „Dialogveranstaltung“ ehrliche Antworten von der Deutschen Bahn auf diese Fragen.\nNoch können im wahrsten Sinne die Weichen gelegt werden! \nTeilnehmerliste Dialogveranstaltung Gütertrasse am 27. Oktober 2022 \nModeratorin der Veranstaltung:\nKatrin Fahrenkrug\, Raum & Energie – Geschäftsführerin des Instituts für Planung\, Kommunikation und Prozessmanagement GmbH \nBürgermeister Eckart Boege\, Stadt Ahrensburg\nMartin von Ivernois\, Ministerium für Wirtschaft\, Verkehr\, Arbeit\, Technologie und Tourismus\,\nReferatsleiter Öffentlicher Personennahverkehr\, Eisenbahnen\nAmina Karam\, Leiterin Technik Bahnprojekte S-Bahn S4 und DSL (I.NI-N-S) Infrastrukturprojekte Nord\nMichael Kablitz\, Michelle Bruhn\, Martin Roger\, Janine Korczak\, Dr. Bernd Burandt\, alle Deutsche Bahn\nSvenja Furken\, IG Tunneltal\nProfessor Dr. Michael Stuwe\, Northern Business School (NBS)\nJörg Sievers\, Bürgerinitiative S4 Hamburg/Stormarn\nMalte Siegert\, NABU Hamburg\nBUND – angefragt\nDr. Mara-Julia Weber\, Museum für Archäologie\, Schloss Gottorf\nDr. Ulf Ickerodt\, Archäologisches Landesamt SH\nAndrea Becker\, Stadt Ahrensburg\, Stadtplanung und Bauaufsicht\nDr. Frank Dittmar\, Ted GmbH\nDr. Arnold Harmsen\, Verein Lärm- und Umweltschutz Wandsbek-Marienthal \nRSS-feed teilen teilen teilen teilen 
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