Publikation:

Jahrtausende alte Genome erzählen die Bevölkerungsgeschichte Nordeuropas

Die Analyse alter DNA hat gezeigt, dass Skandinavien durch Jäger und Sammler über eine nördliche und eine südliche Route besiedelt wurde und die Landwirtschaft vermutlich durch einwandernde Bauern nach Nordeuropa gelangte.

Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Max-Planck-Instituts für Menschheits-geschichte in Jena, hat das Erbgut von 38 Nordeuropäern aus der Zeit von etwa 7.500 bis 500 vor Christus analysiert. Die Studie, die heute in Nature Communications erscheint, zeigt, dass Skandinavien ursprünglich über eine südliche und eine nördliche Route besiedelt wurde und dass die Landwirtschaft in Nordeuropa wahrscheinlich durch einwandernde Bauern und Weidehirten rund 2000 Jahre später als in Mitteleuropa eingeführt wurde.

 Zur kompletten Publikation auf der Website des Max-Planck-Instituts.