Die Steinzeit

Wirklich alles aus Stein?

Viele kennen vielleicht noch die erfolgreiche Zeichentrickserie „Fred Feuerstein“, in der Familie Feuerstein in einer Steinhütte mit Steinmöbeln lebt und auch sonst von allerlei steinernen Alttagsgegenständen umgeben ist.

Zum Glück war das Leben der echten Steinzeitmenschen etwas komfortabler, denn sie hatten ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Naturmaterialien wie Holz, Tierfelle, Leder, Knochen und Pflanzenfasern zur Verfügung. Stein spielte fast ausschließlich zur Herstellung von Werkzeugen und Waffen eine Rolle.

Leider hat der Zahn der Zeit im Laufe der Jahrtausende fast alle Alltagsgegenstände der Steinzeitmenschen zerstört. Übrig blieben letztlich nur die steinernen Teile ihrer Werkzeuge und Waffen.

Was wird wohl von uns in 10.000 oder 20.000 Jahren übrig bleiben?

Da Wissenschaftler Dinge gerne zuordnen, hat man die Urgeschichte des Menschen nach den Werkstoffen Ihrer Werkzeuge und Waffen unterteilt: in Steinzeit, Bronzezeit und Eisenzeit.

Auch die Steinzeit hat man wiederum in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt, was auch sinnvoll ist, da die Steinzeit die längste Epoche der Menschheitsgeschichte ist. Sie begann mit dem ersten Gebrauch von Steinwerkzeugen vor vermutlich 2,5 Millionen Jahren und endete mit dem ersten Aufkommen von Kupfer und Bronze um etwa 2.200 v. Chr. in Mitteleuropa.

Die Ahrensburger Rentierjäger waren Kulturen der ausgehenden Altsteinzeit (Jungpaläolithikum).

 

 

 


Fazit: Anders als in der Bronze- oder Eisenzeit, diente in der Steinzeit hauptsächlich Stein als Werkstoff für die Herstellung von Waffen und Werkzeugen.