Pressemitteilung vom 10. August 2020

Filmprojekt: „Pfeil sucht Bogen –
das Ahrensburger Steinzeitexperiment“ startet                                           

Die Interessengemeinschaft Tunneltal und das Museum für Archäologie Schloss Gottorf starten mit Experimentalarchäologen Harm Paulsen ein gemeinsames Steinzeitexperiment, das von einem Filmemacher begleitet wird.  

Im Ahrensburger Tunneltal wurden vor gut 85 Jahren die weltweit ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte gefunden. Sie sind etwa 12.000 Jahre alt und konnten späteiszeitlichen Rentierjägern der „Ahrensburger Kultur“ (10.700-9600 v.Chr.) zugeordnet werden.  Der Experimentalarchäologe Harm Paulsen aus Schleswig wird in einem wissenschaftlich begleiteten Experiment versuchen, einen Bogen mit den damals verfügbaren Materialien nachzubauen.

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Foto: Ulrich Stodiek, Haan

 

 

Sahen so die Rentierjäger von Ahrensburg aus?
Diese und viele andere Faregn werden nun erst im nächsten Jaht beantwortet.
Illustration: Rien Poortvliet Museum, Niederlande

 

 

Pressemitteilung vom 22. Mai 2020:

Steinzeitausstellung wird um ein Jahr verschoben

Die für September geplante Ausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“ wird wegen der Corona-Beschränkungen um ein Jahr verschoben.

Das Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa. Um auch die Bürger in Ahrensburg und der umliegenden Regionen für den international bedeutenden Fundort im Ahrensburger Tunneltal zu begeistern, sollten im September erstmals einige der wertvollsten Fundstücke aus dem Tunneltal in einer Sonderausstellung in der Stadtbücherei gezeigt werden.

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Pressemitteilung vom 10. Januar 2020:

Steinzeitausstellung kommt nach Ahrensburg

„Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“

Das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa.

Vom 9. bis 12. September 2020 findet deshalb in Ahrensburg eine durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein und das ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) organisierte und von der IG Tunneltal initiierte internationale Fachtagung statt, zu der Wissenschaftler aus England, Skandinavien, Frankreich und dem Baltikum erwartet werden.

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So könnte das Tunneltal vor 14.000 Jahren ausgesehen haben
Foto: Archäologisches Museum Hamburg

 

 

Vortrag von Prof. Johannes Krause in der Stadtbücherei

 

 

Pressemitteilung vom 12. November 2019

Rückblick auf erfolgreiche Veranstaltungsreihe zum Tunneltal

Das Ahrensburger Tunneltal hat viele interessante Geschichten zu erzählen. Davon ist die im  Jahre 2015 gegründete Interessengemeinschaft (IG)Tunneltal überzeugt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Ahrensburg und der Volkshochschule Ahrensburg hat sie deshalb eine Veranstaltungsreihe zum Ahrensburger Tunneltal zusammengestellt, die von März bis November des Jahres lief.

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Pressemitteilung vom 3. September 2019

Wieviel Rentierjäger steckt noch heute in uns?                                                                                    

Der renommierte Biochemiker Prof. Dr. Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena und Bestsellerautor des Buches „Die Reise unserer Gene“ ist auf Einladung der IG Tunneltal zu Gast in Ahrensburg. Er wird am 13. September um 19 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg einen Vortrag über „Die genetische Geschichte Europas“ halten und für manche Überraschung sorgen.

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Europa, Deutschland, Thüringen, Jena. Professor Dr. Johannes Krause. Max-Planck-Institut für Geschichte und Naturwissenschaften. Direktor Abteilung Archäogenetik. Europe, Thuringia, Jena. Max-Planck-Institute for History and the Sciences. Director Department of Archeogenetics. 18.09.2014 © 2014 Sven Döring / Agentur Focus

 

Bahnübergang Brauner Hirsch

Pressemitteilung vom 5. Februar 2019:

Die IG Tunneltal und der Verein Jordsand fordern: Transeuropäischer Schienengüterverkehr darf nicht durchs Tunneltal rollen!

Offiziell wirbt die Deutsche Bahn mit einer Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Neubau der S4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe. Dazu sollen bis zu zwei neue Gleise westlich entlang der bestehenden Strecke gebaut werden. Doch hinter dem angepriesenen Neubau der S4 verbirgt sich eines der größten Infrastrukturprojekte Europas, nämlich der Ausbau der Schienenanbindung an den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel nach Skandinavien. „Der öffentliche Personennahverkehr bekommt neue Gleise, um Platz für den transeuropäischen Schienengüterverkehr zu machen! Bis zu 78 Güterzüge oder mehr würden dann Tag und Nacht durch das Tunneltal und unsere Stadt rollen. Die Auswirkungen auf das Tunneltal werden dramatisch sein.“ befürchtet Svenja Furken von der IG Tunneltal.

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