Vom Kapitän zum Seevogelschützer Uwe Schneider (*1939), langjähriger Geschäftsführer des Vereins Jordsand und Gründungsmitglied sowie Vorstandsmitglied unseres Vereins verstarb im Alter von 87 Jahren. „Das Kind muss in Blankenese zur Welt kommen“, forderte Uwe Schneiders Vater, ein gebürtiger Blankeneser. Seine Frau, aus dem thüringischen Südharz stammend, folgte diesem Wunsch. Denn wer dort geboren wird, so glaubte man, dem wird die Seefahrt gleichsam in die Wiege gelegt. Und so kam es auch: Den jungen Uwe Schneider
Foto: Svenja Furken Seit gut zwei Wochen ist die nächtliche Straßensperrung in der Hagener Allee auf Höhe des SSC Hagen Sportplatzes in Betrieb. Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Besucher des Sportplatzes reagierten überwiegend verständnisvoll auf die Maßnahme – dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Seitdem wurde auf dem betroffenen Straßenabschnitt „nur noch“ ein überfahrenes Krötenweibchen gezählt. Das ist für uns ein starkes Signal: Die Sperrung wirkt und trägt ganz konkret dazu bei, Leben zu
Foto: Michael Kukulenz Unsichtbare Nester auf dem Boden Wer an Vogelnester denkt, hat meist kunstvoll gebaute Nester in Bäumen, Sträuchern oder Hecken vor Augen. Doch einige Vogelarten gehen einen anderen Weg: Sie brüten am Boden, gut getarnt in flachen Mulden und nahezu unsichtbar für potentielle Feinde. Auch die Feuchtwiesen im Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal waren einst ein bedeutender Lebensraum für solche Bodenbrüter. Arten wie Kiebitz, Bekassine, Feldlerche und Wachtelkönig prägten über Generationen das Landschaftsbild. Vor allem
Wenn die Nacht zur Gefahr wird – Straßensperrung schützt Amphibien im Tunneltal
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Mitglieder unseres Vereins helfen beim Abdichten des Schutzzaunes Wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen, beginnt im Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal ein uraltes Naturschauspiel: Kröten, Frösche und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Doch für viele endet die Wanderung tödlich – auf den Straßen. Seit den 1980er Jahren werden daher an einigen Straßen Amphibienzäune aufgebaut, mit deren Hilfe die Tiere gefangen und in Eimern sicher über die Straßen getragen werden. Doch nicht immer reichen mobile
Unsere Jahreskalender
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Seit 2023 gibt der Verein IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e. V. jährlich einen Jahreskalender mit eindrucksvollen Naturaufnahmen aus dem Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal heraus. Die Fotografien zeigen das Tal im Wandel der Jahreszeiten – seine Landschaften, Stimmungen und besonderen Naturmomente. Ab 2025 ist der Monat September bewusst einem Sonderthema gewidmet. In diesem Monat finden sich entweder historische Archivaufnahmen aus dem Tunneltal oder Bildmotive, die eine Annäherung an das Landschaftsbild vor rund 15.000 Jahren ermöglichen und so Natur- und
5. Februar 2026 um 19 Uhr „Pfeil sucht Bogen“ im Kulturzentrum Bürgerhaus in Meiendorf e.V. (Saseler Straße 21, 22145 Hamburg) Illustration: Kim-Melina Betram nach einem Foto von Ulrich Stodiek Dokumentarfilm von Mathis Menneking, 30 min. „Pfeil sucht Bogen – das Ahrensburger Stenzeitexperiment“ Einführung zum Film: Svenja Furken Vor fast 90 Jahren wurden im Ahrensburger Tunneltal die weltweit ältesten Pfeilschäfte der Menschheitsgeschichte entdeckt – rund 12.000 Jahre alt und den späteiszeitlichen Rentierjägern der „Ahrensburger Kultur“ (10.700–9.600
Interview zur S4neo-Studie Aufklärung von falschen Annahmen und Irrtümern Warum gefällt Ihnen die S4 nicht? Das haben wir so pauschal nie gesagt. Die Hamburger S-Bahn ist ein schnelles und leistungsfähiges Verkehrsmittel. Ihre ursprünglich sehr hohe Leistungsfähigkeit wurde jedoch durch ihr abgeschlossenes System erreicht, was Störungen und Verspätungen von außerhalb ihres Netzes fern hielt. Durch die S5 nach Stade wurde dieses vorteilhafte System leider aufgebrochen und diese anhaltenden und ungelösten Probleme würden sich mit einer S4
PDF Datei Foto: Michael Kukulenz Normalerweise sind sie nur im hohen Norden zu sehen: Nordlichter, wissenschaftlich Aurora borealis. Sie entstehen, wenn geladene Teilchen des Sonnenwinds nach starken Sonneneruptionen auf die Erdatmosphäre treffen und dort mit Sauerstoff- und Stickstoffatomen reagieren. Das Ergebnis ist ein spektakuläres Leuchten am Nachthimmel. Menschen aus aller Welt nehmen oft weite und kostspielige Reisen auf sich, um dieses Naturphänomen einmal mit eigenen Augen zu erleben. Umso größer war die Überraschung, als sich
