Kategorie: Pressemitteilungen

Was das Urteil über die Fehmarnbeltquerung mit der S4 und dem Tunneltal zu tun hat

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gibt grünes Licht für Fehmarnbelttunnel. IG Tunneltal ist besorgt über die Auswirkungen für das Ahrensburger Tunneltal.

Es ist eines der größten Infrastrukturprojekte Europas – und zugleich eines der umstrittendsten: die feste Fehmarnbeltquerung.

Sie soll Fehmarn mit Dänemark über einen Senktunnel miteinander verbinden.

Für die einen ein Meilenstein, um die Wirtschaft besser zu vernetzen und für die anderen eine der größten Umweltsünden im Ostseeraum. Der jahrzehntelange Streit landete vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, welches heute schließlich grünes Licht für das Bauprojekt gab.

Mit der umstrittenen Beltquerung wird aber nicht nur der Lebensraum Ostsee gefährdet. Auch der Aus- und Neubau der sogenannten Hinterlandanbindung bringt viele Probleme mit sich, für die Naturschutzgebiete zerschnitten und Anwohner enteignet werdenmüssen.

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S4: Das Trojanische Pferd der Deutschen Bahn

Wie das Ahrensburger Tunneltal mit einem falschen Versprechen dem transeuropäischen Güterverkehr geopfert werden soll.

Quelle: DB Engineering & Consulting GmbH

Durch die Entdeckung zweier steinzeitlicher Rentierjägerkulturen in den 1930er Jahren, wurde das Ahrensburger Tunneltal schlagartig zu einem international bedeutenden archäologischen Fundort.

Die Steinzeitkulturen, die am Ende der letzten Eiszeit dort lebten, sind gut dreimal so alt wie die berühmten Pyramiden von Gizeh oder das legendäre Stonehenge und hinterließen im Ahrensburger Tunneltal spektakuläre Fundstücke, wie den Stab von Poggenwisch (eines der ältesten Kunstobjekte Nordeuropas) – und die weltweilt ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte!

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Filmprojekt: „Pfeil sucht Bogen-das Ahrensburger Steinzeitprojekt“ startet

Foto: Ulrich Stodiek, Haan

Die Interessengemeinschaft Tunneltal und das Museum für Archäologie Schloss Gottorf starten mit Experimentalarchäologen Harm Paulsen ein gemeinsames Steinzeitexperiment, das von einem Filmemacher begleitet wird.  

Im Ahrensburger Tunneltal wurden vor gut 85 Jahren die weltweit ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte gefunden. Sie sind etwa 12.000 Jahre alt und konnten späteiszeitlichen Rentierjägern der „Ahrensburger Kultur“ (10.700-9600 v.Chr.) zugeordnet werden.  Der Experimentalarchäologe Harm Paulsen aus Schleswig wird in einem wissenschaftlich begleiteten Experiment versuchen, einen Bogen mit den damals verfügbaren Materialien nachzubauen.

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Steinzeitausstellung wird ins nächste Jahr verschoben

Die für September geplante Ausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“ wird wegen der Corona-Beschränkungen um ein Jahr verschoben.

Sahen so die Rentierjäger von Ahrensburg aus?
Diese und viele andere Fragen werden nun erst im nächsten Jaht beantwortet.
Illustration: Rien Poortvliet Museum, Niederlande

Das Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa. Um auch die Bürger in Ahrensburg und der umliegenden Regionen für den international bedeutenden Fundort im Ahrensburger Tunneltal zu begeistern, sollten im September erstmals einige der wertvollsten Fundstücke aus dem Tunneltal in einer Sonderausstellung in der Stadtbücherei gezeigt werden.

 

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Steinzeitausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“ kommt nach Ahrensburg

So könnte das Tunneltal vor 14.000 Jahren ausgesehen haben
Foto: Archäologisches Museum Hamburg

Das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa.

Vom 9. bis 12. September 2020 findet deshalb in Ahrensburg eine durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein und das ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) organisierte und von der IG Tunneltal initiierte internationale Fachtagung statt, zu der Wissenschaftler aus England, Skandinavien, Frankreich und dem Baltikum erwartet werden.

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Rückblick auf erfolgreiche Veranstaltungsreihe zum Tunneltal

Signierstunde in der Stadtbücherei mit Bestsellerautor Prof. Johannes Krause
Foto: Lorenz Patzner

Das Ahrensburger Tunneltal hat viele interessante Geschichten zu erzählen. Davon ist die im  Jahre 2015 gegründete Interessengemeinschaft (IG)Tunneltal überzeugt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Ahrensburg und der Volkshochschule Ahrensburg hat sie deshalb eine Veranstaltungsreihe zum Ahrensburger Tunneltal zusammengestellt, die von März bis November des Jahres lief.

 

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Wieviel Rentierjäger steckt noch heute in uns?

Europa, Deutschland, Thüringen, Jena. Professor Dr. Johannes Krause. Max-Planck-Institut für Geschichte und Naturwissenschaften. Direktor Abteilung Archäogenetik. Europe, Thuringia, Jena. Max-Planck-Institute for History and the Sciences. Director Department of Archeogenetics. 18.09.2014 © 2014 Sven Döring / Agentur Focus

Der renommierte Biochemiker Prof. Dr. Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena und Bestsellerautor des Buches „Die Reise unserer Gene“ ist auf Einladung der IG Tunneltal zu Gast in Ahrensburg. Er wird am 13. September um 19 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg einen Vortrag über „Die genetische Geschichte Europas“ halten und für manche Überraschung sorgen.

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IG Tunneltal und Verein Jordsand fordern: Transeuropäischer Schienengüterverkehr darf nicht durchs Tunneltal rollen

Bahnübergang Brauner Hirsch

Offiziell wirbt die Deutsche Bahn mit einer Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Neubau der S4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe. Dazu sollen bis zu zwei neue Gleise westlich entlang der bestehenden Strecke gebaut werden. Doch hinter dem angepriesenen Neubau der S4 verbirgt sich eines der größten Infrastrukturprojekte Europas, nämlich der Ausbau der Schienenanbindung an den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel nach Skandinavien. „Der öffentliche Personennahverkehr bekommt neue Gleise, um Platz für den transeuropäischen Schienengüterverkehr zu machen! Bis zu 78 Güterzüge oder mehr würden dann Tag und Nacht durch das Tunneltal und unsere Stadt rollen. Die Auswirkungen auf das Tunneltal werden dramatisch sein.“ befürchtet Svenja Furken von der IG Tunneltal.

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