Autor: Svenja Furken

Dialogveranstaltung zur S4 / Gütertrasse im Oktober

Bitte vormerken: Die Dialogveranstaltung zum Ausbau der S4 / Gütertrasse durch Ahrensburg und das Ahrensburger Tunneltal wird am 27. Oktober 2022, vermutlich ab 18 Uhr, im Schulzentrum Am Heimgarten stattfinden.

Es werden Vertreter der Deutschen Bahn, des Naturschutzes, der Archäologie, der Stadtplanung und für alternative Planungen zu Wort kommen.

Bitte informieren Sie sich und bitte kommen Sie zahlreich!

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den Tageszeitungen.

 

 

Tunneltal Kalender

In diesem Jahr wird die IG Tunneltal ihren ersten Jahreskalender produzieren. Die Maße des Kalenders werden 32×30 cm (BxH) betragen mit Fotos der Größe 25x17cm. Der Kalender enthält 13 Fotos des Naturfotografen Michael Kukulenz, die auch schon in seinem Vortrag „Meine Streifzüge durch das Ahrensburger Tunneltal“ (hier der Link) zu sehen waren. Der Verkauf beginnt in der ersten Oktoberwoche und der Preis wird ca. 20,-€ betragen (abhängig von der Auflagengröße).
Vorbestellungen unter kontak@tunneltal.de 

Online Vortrag: „Meine Streifzüge durch das Ahrensburger Tunneltal“

Michael Kukulenz lebt seit 1983 in Ahrensburg und hat schon einige Vorträge im Haus der Natur, beim Nabu in Duvenstedt und in der Stadtbücherei Ahrensburg gehalten. Fotoausstellungen von ihm waren in Ahrensburg im Rathaus, in der Stadtbücherei und und im Peter-Rantzau-Haus zu sehen. Seit dem Jahr 2020 fotografiert er vorrangig die Natur um Ahrensburg herum. Am 18. August erzählt er wie sich seine fotografische Liebe zum Ahrensburger Tunneltal entwickelt hat und wie er dadurch zu seinem Engagement für den Erhalt der Ahrensburger Fauna-Flora-Habitat-Gebiete gekommen ist. Diese Gebiete mit dem höchsten europäischen Schutzstatus sind durch vielfältige Bedrohungen in ihrem Bestand gefährdet.

Kukulenz möchte durch seine Aktivitäten ganz speziell auf das Ahrensburger Tunneltal aufmerksam machen, um allen Menschen hier die Möglichkeit zu geben sich mit einem großartigen Stück Natur und der dort verborgenen Archäologie etwas vertrauter zu machen.

Der Vortrag gehört zu einer Vortragsreihe der IG Tunneltal in der Stadtbücherei und steht in einer Reihe mit seinem Märchen-Wettbewerb „ Wie kommt das Haareis in das Ahrensburger Tunneltal? Haben die eiszeitlichen Rentierjäger etwas damit zu tun?“ , seiner Fotoausstellung in der Stadtbücherei Ahrensburg Nov./Dez. 2022 und den ganzjährig in der Haspa-Filiale gezeigten Einzelbildern mit Text.

Der Vortrag kann hier online nachgeschaut werden.

Jetzt Tunneltal-T-Shirts kaufen!

Um auf die Bedrohung des Ahrensburger Tunneltals aufmerksam zu machen, hat Michael Kukulenz von der BI „Ahrensburg gegen Gütertrasse“ in Zusammenarbeit mit der Grafikerin Christine Petersen und der Druckerei „Impressador“ T-Shirts anfertigen lassen.

Es gibt die T-Shirts in dunkelblau und schwarz, jeweils in dem Größen S, M, L und XL in Unisex und Damenshirts.

Für Kinder von ca. 5 bis 12 Jahren gibt es die T-Shirts in mittelblau.

Preis pro Stück 25,- €.

Bestellung über: kontakt@tunneltal.de

Wiederkehrende Sommer-Exkursion: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Dort wo heute Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und
Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab
von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Dauer der Führung: 2-3 Stunden, max. 14 Personen
Start- und Endpunkt: Fußgängerbrücke am P+R Parkplatz U-Bahn West
Kosten: 8,- € pro Person. Bei Kauf eines „Rettet das Tunneltal“ – T-Shirts (25,-€) umsonst!
Die Führung erfolgt nur für vollständig geimpfte Teilnehmer.
Anmeldung unter: kontakt@tunneltal.de

Märchenwettbewerb: Wie kam das Haareis ins Ahrensburger Tunneltal?

Unter dem Titel: Wie kam das Haareis ins Ahrensburger Tunneltal? Haben die eiszeitlichen Rentierjäger etwas damit zu tun? hat der Naturfotograf Michael Kukulenz einen Märchen / Geschichten / Gedichte – Wettbewerb für die IG Tunneltal ausgelobt.

Er schreibt dazu folgendes:

Es war ein kalter Morgen am 6. Januar dieses Jahres, ich war auf
einem meiner frühen Spaziergänge durch das Ahrensburger Tunneltal.
Überall waren kleine Pfützen, die mit einer dünnen Eisschicht
überzogen waren. Diese feinen und so vielfältigen Strukturen
im Eis begeistern mich immer wieder. Ein mit irgend etwas
Weißem bewachsener Stock am Wegesrand erregte meine Aufmerksamkeit?
Es war aber nur einer. Schnee lag nicht. Es dauerte
etwas, bevor ich begriff, dass ich mir die Sache genauer ansehen
musste. Bei näherem Betrachten war mir schnell klar, dass ich so etwas noch nie gesehen hatte: Es war mein erstes Haareis.
An schneefreien kalten Tagen mit Temperaturen knapp unter 0°C und bei hoher Luftfeuchtigkeit produziert ein winteraktiver Pilz im
Totholz Gase, die das leicht unterkühlte Wasser im Holz nach draußen verdrängt, wo es sofort gefriert. Das nachdrängende
Wasser gefriert ebenfalls beim Austritt aus dem Holz und schiebt die bereits vorhandene Struktur immer weiter, so dass lange dünne
„Haare“ entstehen. Wichtig ist, dass das Wasser im Holz noch nicht gefroren ist, die Temperatur außerhalb aber so tief ist, dass
das Wasser sofort gefriert.

Kategorie Märchen/Geschichten:
1. Preis: 600,-€
2. Preis: 300,   € 3.Preis: 200,- €
Kategorie Gedichte: Sonderpreis

Wer diese Wettbewerbsidee mit Geldspenden oder Sachpreisenunterstützen möchte, ist willkommen. Bitte melden Sie sich bei
kontakt@tunneltal.de oder polarlichtkuk@t-online.de

Rahmenbedingungen:
Ich wünsche mir eine Verknüpfung des sehr seltenen Naturphänomens „Haareis“ mit der sehr seltenen archäologischen Situation
im Ahrensburger Tunneltal. Die spezielle Bodensituation hat dazu geführt, dass organisches Material wie Geweihe und Knochen
aus der Steinzeit, der Zeit der eiszeitlichen Rentierjäger (vor 12 000 – 14 000 Jahren) erhalten geblieben ist.
Das Märchen/die Geschichte sollte nicht länger als 5 DIN A4-Seiten lang sein (Typengröße nicht kleiner als 12pt).
Jede Teilnehmerin, jeder Teilnehmer versichert, dass er die Texte selbst geschrieben hat, über die Eigentumsrechte an den Texten
verfügt und damit einverstanden ist, dass die Texte von der IG Tunneltal veröffentlich und auf ihrer Webseite kostenlos genutzt
werden dürfen.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2022
– Abgabe am Schalter in der Haspa-Filiale Ahrensburg, Rathausplatz 8 mit dem Hinweis: bitte an Frau Scheb weiterleiten
– Abgabe in der Stadtbücherei Ahrensburg, Manfred-Samusch-Str. 3
– per E-mail als PDF-Datei an kontakt@tunneltal.de  Betreff: „Haareis-Märchen“

Gesamten Flyer herunterladen:  Handzettel

 

 

Treffen mit Hamburger Abendblatt, Stormarnteil

Weil nun auch der Stormarnteil des Hamburger Abendblattes Interesse an einem Interview mit der BI Ahrensburg gegen Gütertrasse und der IG Tunneltal bekundet hat, traf sich abermals ein kleines Grüppchen engagierter Mitstreiter im Tunneltal.  Diesmal stellte Filip Schwen die Fragen an die Gruppe und schrieb dazu unter der Überschrift „Das Bündnis kritisiert die geplante S 4 als „Mogelpackung“ und fürchtet massive Folgen für Naturschutzgebiet Tunneltal.“ einen sehr guten Artikel. Vielen Dank an Filip Schwen.

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