Endlich konnte ein neuer Termin für die Ausstellung gefunden werden. Sie ist nun für den 16. Mai bis 20. Juni 2021 anberaumt worden. Hoffentlich wird uns Corona nicht abermals einen Strich durch die Rechnung machen….

Eigentlich sollte im September 2020 die vom Archäologischen Landesamt und dem ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) organisierte internationale Fachtagung „Ahrensburgian tunnelvalley and beyond“ in Ahrensburg stattfinden.

Namenhafte Wissenschaftler aus England, Frankreich, Skandinavien und dem Baltikum wollten die berühmten Fundorte im Ahrensburger Tunneltal besichtigen und ihre Erkenntnisse über die Rentierjägerkulturen miteinander teilen und diskutieren. 1776

Nach dem Kennenlerntreffen aller Beteiligten in der Stadtbücherei Ahrensburg und einem ersten Sichtungstermin in Schleswig, ist es nun an der Zeit, auch die Stadt Ahrensburg offiziell über unser Filmprojekt in Kenntnis zu setzen.

Immerhin geht es ja um ein Stück Stadtgeschichte… Im Handumdrehen bekomme ich einen Termin bei Bürgermeister Sarach.

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Bei schönstem Wetter machen wir uns auf den Weg nach Schleswig, um mit dem Kameramann die Drehorte in Schleswig zu erkunden.
Erster Treffpunkt: Schloss Gottorf.

Was für ein prachtvolles Gebäude und gefühlt zehnmal größer als das Ahrensburger Schloss. Harm Paulsen und Archivleiter Dr. Sönke Hartz warten schon auf uns und lotsen uns über einen Seiteneingang in die Steinzeitausstellung. Der Besuch dieser Ausstellung sollte für alle Ahrensburger Pflichtprogramm sein, da der Großteil der Ausstellung den Funden im Ahrensburger Tunneltal gewidmet ist. Hier kann man eine Vielzahl der Originalfunde und den berühmten „Stab von Poggenwisch“im Original bestaunen.

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Nach unzähligen Telefonaten zwischen Ahrensburg und Schleswig ist es nun endlich an der Zeit für ein persönliches Treffen zwischen Archäologen, Filmemacher, IG Tunneltal und beratenden Ethnologen.

Da der Film im nächsten Jahr seine Premiere in der Stadtbücherei feiern wird, ist die Stadtbücherei Ahrensburg ein geeigneter Treffpunkt.  1610

Die für September geplante Ausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“ wird wegen der Corona-Beschränkungen um ein Jahr verschoben.

Sahen so die Rentierjäger von Ahrensburg aus?
Diese und viele andere Fragen werden nun erst im nächsten Jaht beantwortet.
Illustration: Rien Poortvliet Museum, Niederlande

Das Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa. Um auch die Bürger in Ahrensburg und der umliegenden Regionen für den international bedeutenden Fundort im Ahrensburger Tunneltal zu begeistern, sollten im September erstmals einige der wertvollsten Fundstücke aus dem Tunneltal in einer Sonderausstellung in der Stadtbücherei gezeigt werden.

 

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So könnte das Tunneltal vor 14.000 Jahren ausgesehen haben
Foto: Archäologisches Museum Hamburg

Das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa.

Vom 9. bis 12. September 2020 findet deshalb in Ahrensburg eine durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein und das ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) organisierte und von der IG Tunneltal initiierte internationale Fachtagung statt, zu der Wissenschaftler aus England, Skandinavien, Frankreich und dem Baltikum erwartet werden.

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Signierstunde in der Stadtbücherei mit Bestsellerautor Prof. Johannes Krause
Foto: Lorenz Patzner

Das Ahrensburger Tunneltal hat viele interessante Geschichten zu erzählen. Davon ist die im  Jahre 2015 gegründete Interessengemeinschaft (IG)Tunneltal überzeugt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Ahrensburg und der Volkshochschule Ahrensburg hat sie deshalb eine Veranstaltungsreihe zum Ahrensburger Tunneltal zusammengestellt, die von März bis November des Jahres lief.

 

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