Bei schönstem Wetter machen wir uns auf den Weg nach Schleswig, um mit dem Kameramann die Drehorte in Schleswig zu erkunden.
Erster Treffpunkt: Schloss Gottorf.

Was für ein prachtvolles Gebäude und gefühlt zehnmal größer als das Ahrensburger Schloss. Harm Paulsen und Archivleiter Dr. Sönke Hartz warten schon auf uns und lotsen uns über einen Seiteneingang in die Steinzeitausstellung. Der Besuch dieser Ausstellung sollte für alle Ahrensburger Pflichtprogramm sein, da der Großteil der Ausstellung den Funden im Ahrensburger Tunneltal gewidmet ist. Hier kann man eine Vielzahl der Originalfunde und den berühmten „Stab von Poggenwisch“im Original bestaunen.

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Nach unzähligen Telefonaten zwischen Ahrensburg und Schleswig ist es nun endlich an der Zeit für ein persönliches Treffen zwischen Archäologen, Filmemacher, IG Tunneltal und beratenden Ethnologen.

Da der Film im nächsten Jahr seine Premiere in der Stadtbücherei feiern wird, ist die Stadtbücherei Ahrensburg ein geeigneter Treffpunkt.  1610

Die für September geplante Ausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger“ wird wegen der Corona-Beschränkungen um ein Jahr verschoben.

Sahen so die Rentierjäger von Ahrensburg aus?
Diese und viele andere Fragen werden nun erst im nächsten Jaht beantwortet.
Illustration: Rien Poortvliet Museum, Niederlande

Das Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa. Um auch die Bürger in Ahrensburg und der umliegenden Regionen für den international bedeutenden Fundort im Ahrensburger Tunneltal zu begeistern, sollten im September erstmals einige der wertvollsten Fundstücke aus dem Tunneltal in einer Sonderausstellung in der Stadtbücherei gezeigt werden.

 

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So könnte das Tunneltal vor 14.000 Jahren ausgesehen haben
Foto: Archäologisches Museum Hamburg

Das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal mit seinen in den 1930er Jahren entdeckten Rentierjägerkulturen, gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen altsteinzeitlicher Archäologie in Europa.

Vom 9. bis 12. September 2020 findet deshalb in Ahrensburg eine durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein und das ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) organisierte und von der IG Tunneltal initiierte internationale Fachtagung statt, zu der Wissenschaftler aus England, Skandinavien, Frankreich und dem Baltikum erwartet werden.

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Signierstunde in der Stadtbücherei mit Bestsellerautor Prof. Johannes Krause
Foto: Lorenz Patzner

Das Ahrensburger Tunneltal hat viele interessante Geschichten zu erzählen. Davon ist die im  Jahre 2015 gegründete Interessengemeinschaft (IG)Tunneltal überzeugt. In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Ahrensburg und der Volkshochschule Ahrensburg hat sie deshalb eine Veranstaltungsreihe zum Ahrensburger Tunneltal zusammengestellt, die von März bis November des Jahres lief.

 

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Europa, Deutschland, Thüringen, Jena. Professor Dr. Johannes Krause. Max-Planck-Institut für Geschichte und Naturwissenschaften. Direktor Abteilung Archäogenetik. Europe, Thuringia, Jena. Max-Planck-Institute for History and the Sciences. Director Department of Archeogenetics. 18.09.2014 © 2014 Sven Döring / Agentur Focus

Der renommierte Biochemiker Prof. Dr. Johannes Krause, Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena und Bestsellerautor des Buches „Die Reise unserer Gene“ ist auf Einladung der IG Tunneltal zu Gast in Ahrensburg. Er wird am 13. September um 19 Uhr in der Stadtbücherei Ahrensburg einen Vortrag über „Die genetische Geschichte Europas“ halten und für manche Überraschung sorgen.

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Bahnübergang Brauner Hirsch

Offiziell wirbt die Deutsche Bahn mit einer Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs durch den Neubau der S4 zwischen Hamburg und Bad Oldesloe. Dazu sollen bis zu zwei neue Gleise westlich entlang der bestehenden Strecke gebaut werden. Doch hinter dem angepriesenen Neubau der S4 verbirgt sich eines der größten Infrastrukturprojekte Europas, nämlich der Ausbau der Schienenanbindung an den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel nach Skandinavien. „Der öffentliche Personennahverkehr bekommt neue Gleise, um Platz für den transeuropäischen Schienengüterverkehr zu machen! Bis zu 78 Güterzüge oder mehr würden dann Tag und Nacht durch das Tunneltal und unsere Stadt rollen. Die Auswirkungen auf das Tunneltal werden dramatisch sein.“ befürchtet Svenja Furken von der IG Tunneltal.

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