Schlagwort: Rentierjäger

Filmvorführung: „Pfeil sucht Bogen“ in besonderem Gedenken an Harm Paulsen

Dokumentarfilm von Mathis Menneking, 30 min. „Pfeil sucht Bogen – das Ahrensburger Steinzeitexperiment“

Einführung zum Film: Svenja Furken

In besonderem Gedenken an Harm Paulsen, dem Protagonisten des Films.

Vor fast 90 Jahren wurden im Ahrensburger Tunneltal die weltweit ältesten Pfeilschäfte der Menschheitsgeschichte entdeckt – rund 12.000 Jahre alt 
und den späteiszeitlichen Rentierjägern der „Ahrensburger Kultur“ (10.700–9.600 v. Chr.) zugeordnet.

Der Verein
Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e. V. und das Museum für Archäologie Schloss Gottorf haben 
gemeinsam mit dem bekannten Experimentalarchäologen
Harm Paulsen ein einzigartiges Steinzeitexperiment 
durchgeführt: den Nachbau eines passenden Bogens mit den damals verfügbaren Materialien. 
Der Film
„Pfeil sucht Bogen“ begleitet Harm Paulsen über mehrere Jahre bei der Rekonstruktion des Bogens 
und gibt spannende Einblicke in die Welt der frühen Jäger und Sammler am Ende der letzten Eiszeit.

Um Anmeldung unter kontakt@tunneltal. de wird gebeten, da die Sitzplätze begrenzt sind!

AUSGEBUCHT Führung: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Leider bereits ausgebucht! Ersatztermin am 18.10!

Führung mit Svenja Furken und Michael Kukulenz

Dort, wo heute im Minutentakt Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Während der Führung gibt es längere Verweilzeiten für die Präsentation von Repliken. Bitte bringen Sie dafür gerne eine Sitzgelegenheit (Sitzkissen, Klapphocker) mit.

Eilmeldung: Harm Paulsen ist tot

Illustration: Kim-Melina Bertram nach einer Fotografie von Dr. Ulrich Stodiek

Für uns alle völlig unerwartet und noch immer unbegreiflich….

Viele Jahre hat uns Harm Paulsen mit originalgetreuen Nachbildungen (Repliken) von den Fundstücken aus dem Tunneltal versorgt.
Nur durch ihn können wir die Lebenswelten der Ahrensburger Rentierjägerkulturen anschaulich vermitteln und im wahrsten Sinne „begreifbar“ machen.
Auch war Harm Paulsen der Hauptprotagonist unseres Dokumentarfilmes „Pfeil sucht Bogen- das Ahrensburger Steinzeitexperiment“, in dem er einen Ahrensburger Bogen in einem Experiment rekonstruierte.

Aus Dankbarkeit für seine jahrelange Unterstützung, haben wir ihm in unserem neuen Tunneltal-Jahreskalender 2027 das Septemberbild gewidmet. Diese Woche wollten wir ihn mit dem Kalender überraschen, da wir zu einer Tagung in Schleswig eingeladen waren und die Gelegenheit nutzen wollten, um bei Harm vorbei zu schauen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Noch während der Tagung ereilte uns die unfassbare Nachricht, dass Harm tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde.

Für mich – und sicher alle, die Harm Paulsen kennenlernen durften – ein großer Verlust! Ein so liebenswerter, hilfsbereiter Mensch mit so viel Fachwissen und Können ist nun einfach nicht mehr da….

Harm, wir werden Dich so vermissen!

Hier ein Link zu sehr schönen Zitaten von und über Harm aus dem Spiegel-Geschichte:   Bilderstory Spiegel
Und nochmal ein Link zu unserem Filmtrailer: Trailer

Ein ausführlicher Nachruf folgt in den nächsten Tagen!

Svenja Furken

Führung: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Die Führung ist bereits ausgebucht!

Führung mit Svenja Furken und Michael Kukulenz

Dort, wo heute im Minutentakt Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Um Anmeldung wird gebeten, da Teilnehmerzahl begrenzt!

Während der Führung gibt es längere Verweilzeiten für das Präsentieren von Repliken. Dafür eventuell eine Sitzgelegenheit (Sitzkissen, Klapphocker) mitbringen.

Geologische Führung durch das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal

Exkursion mit Dr. Alf Grube

Geotope sind erdgeschichtlich bedeutungsvolle Geländeteile, die – ähnlich wie Biotope – zu schützen und der Nachwelt zu erhalten sind. Eines davon ist das Ahrensburg-Stellmoorer Tunneltal. Das Stellmoorer Tunneltal ist eine besondere Tal- bzw. Landschaftsform des Jungmoränengebietes der letzten Vergletscherung (Weichsel-Kaltzeit). Das seit 1982 unter Naturschutz stehende Gebiet wurde unter dem Gletschereis geformt. Auf der Exkursion werden die erdgeschichtlichen Vorgänge vorgestellt, die zur Bildung des Tunneltals und anderer in diesem Bereich vorkommender besonderer geologischer Formen (z.B. Oser, ehemalige Eisstauseen, Stauchmoränen, Drumlins) geführt haben. Weiterhin wird auf die Verbreitung von Pflanzen und Tieren und Aspekte des Naturschutzes eingegangen.

Startpunkt: Ahrensburg Ost

Endpunkt: Ahrensburg West

Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung tragen.

Multivisionsshow: Die Samen-das Urvolk am Polarkreis

in der Denkmalturnhalle der Stormarnschule, Ahrensburg

Eine Multivisionsshow von und mit Björn Klauer

Hier der Trailer:

Die Dokumentation erzählt von der Entwicklung der Samen vom Jägervolk zu Rentierhirten.
Im Mittelpunkt steht ihr Leben im Rhythmus der Jahreszeiten. Ein Leben, das geprägt ist von den langen Zügen der Rentierherden im Frühjahr aus den tiefen Wäldern Nordschwedens in die Berge Norwegens.
Hier kalben die Rentierkühe im Mai, wenn der Schnee an geschützten Stellen geschmolzen ist.Im Juni sammeln die Samen die Herden, um die jungen Kälber mit dem Zeichen der Familie zu versehen. Im Herbst ziehen die Herden wieder ostwärts in die geschützen Wälder Schwedens, um hier den halbjährigen Winter zu überstehen.

Björn Klauer wuchs in Hamburg-Meiendorf auf und wanderte vor 40 Jahren nach Norwegen aus. Hier lebt er nördlich des Polarkreises als Bergführer mit den Samen als Nachbarn.
Björn Klauer unterstützt nun die IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. in seiner alten Heimat, um die Bedeutung des Tunneltals bekannter zu machen. Vor 14.000 Jahren lebten eiszeitliche Rentierjäger im Tunneltal.
Wie leben ihre „Nachfahren“ in Skandinavien heute? Welche Herausforderungen müssen sie bewältigen?

Die Multivisionsshow gibt einige Antworten.

 

Multivisionsshow: Die Samen-das Urvolk am Polarkreis

im Wagnerhof des Museumsdorf Volksdorf

Eine Multivisionsshow von und mit Björn Klauer

Hier der Trailer:

Die Dokumentation erzählt von der Entwicklung der Samen vom Jägervolk zu Rentierhirten.
Im Mittelpunkt steht ihr Leben im Rhythmus der Jahreszeiten. Ein Leben, das geprägt ist von den langen Zügen der Rentierherden im Frühjahr aus den tiefen Wäldern Nordschwedens in die Berge Norwegens.
Hier kalben die Rentierkühe im Mai, wenn der Schnee an geschützten Stellen geschmolzen ist. Im Juni sammeln die Samen die Herden, um die jungen Kälber mit dem Zeichen der Familie zu versehen. Im Herbst ziehen die Herden wieder ostwärts in die geschützen Wälder Schwedens, um hier den halbjährigen Winter zu überstehen.

Björn Klauer wuchs in Hamburg-Meiendorf auf und wanderte vor 40 Jahren nach Norwegen aus. Hier lebt er nördlich des Polarkreises als Bergführer mit den Samen als Nachbarn.
Björn Klauer unterstützt nun die IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. in seiner alten Heimat, um die Bedeutung des Tunneltals bekannter zu machen. Vor 14.000 Jahren lebten eiszeitliche Rentierjäger im Tunneltal.
Wie leben ihre „Nachfahren“ in Skandinavien heute? Welche Herausforderungen müssen sie bewältigen?

Die Multivisionsshow gibt einige Antworten.

Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger ACHTUNG Beginn 19 Uhr!

Ein Vortrag von Svenja Furken, „IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V.“

für die Bürgergemeinschaft Am Hagen e.V.

Dort wo heute Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.