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Führung: Burg Arnesvelde- die mittelalterliche Burg am Rande des Tunneltals

Der Verein Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. lädt zu einer besonderen Führung mit dem Burgenexperten Günther Bock ein.

Die Burgruine Arnesvelde im Forst Hagen im Ahrensburger Tunneltal liegt gewissermaßen in einem Dornröschenschlaf.

Obwohl es sich um eine der größten Burganlagen in Schleswig-Holstein handelt, ist sie bisher kaum erforscht worden – weder hinsichtlich der überlieferten Quellen noch gar durch archäologische Untersuchungen.

Die Größe der Anlage spricht dafür, dass es sich um die Burg einer bedeutenden Herrschaft handelt. Auf einem Erkundungsgang sollen die noch erkennbaren Wehranlagen gezeigt und es soll ein Überblick über das gegeben werden, was zur Burg und ihren Besitzern bisher bekannt ist und was künftig noch geleistet werden könnte.

Führung: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Die Führung ist bereits ausgebucht!

Führung mit Svenja Furken und Michael Kukulenz

Dort, wo heute im Minutentakt Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Um Anmeldung wird gebeten, da Teilnehmerzahl begrenzt!

Während der Führung gibt es längere Verweilzeiten für das Präsentieren von Repliken. Dafür eventuell eine Sitzgelegenheit (Sitzkissen, Klapphocker) mitbringen.

Geologische Führung durch das Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal

Exkursion mit Dr. Alf Grube

Geotope sind erdgeschichtlich bedeutungsvolle Geländeteile, die – ähnlich wie Biotope – zu schützen und der Nachwelt zu erhalten sind. Eines davon ist das Ahrensburg-Stellmoorer Tunneltal. Das Stellmoorer Tunneltal ist eine besondere Tal- bzw. Landschaftsform des Jungmoränengebietes der letzten Vergletscherung (Weichsel-Kaltzeit). Das seit 1982 unter Naturschutz stehende Gebiet wurde unter dem Gletschereis geformt. Auf der Exkursion werden die erdgeschichtlichen Vorgänge vorgestellt, die zur Bildung des Tunneltals und anderer in diesem Bereich vorkommender besonderer geologischer Formen (z.B. Oser, ehemalige Eisstauseen, Stauchmoränen, Drumlins) geführt haben. Weiterhin wird auf die Verbreitung von Pflanzen und Tieren und Aspekte des Naturschutzes eingegangen.

Startpunkt: Ahrensburg Ost

Endpunkt: Ahrensburg West

Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung tragen.

Führung: Burg Arnesvelde- eine mittelalterliche Burg am Rande des Tunneltals

Siegel des Grafen Johann III. von Holstein-Plön (regierte 1312/14 - 1359).Dieser gab 1326/27 die Burg Arnesvelde zugunsten der von ihm neu errichteten Burg Trittau auf. Grafik: Günther Bock
Siegel des Grafen Johann III. von Holstein-Plön (regierte 1312/14 – 1359). Dieser gab 1326/27 die Burg Arnesvelde zugunsten der von ihm neu errichteten Burg Trittau auf. Grafik: Günther Bock

Der Verein IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V. lädt zu einer besonderen Führung mit den beiden Burgenexperten Günther Bock und Dr. Martin Schröter ein.

Die Burgruine Arnesvelde im Forst Hagen bei Ahrensburg liegt gewissermaßen in einem Dornröschenschlaf.

Obwohl es sich um eine der größten Burganlagen in Schleswig-Holstein handelt, ist sie bisher kaum erforscht worden – weder hinsichtlich der überlieferten Quellen, noch gar durch archäologische Untersuchungen.

Die Größe der Anlage spricht dafür, dass es sich um die Burg einer bedeutenden Herrschaft handelt. Auf einem Erkundungsgang sollen die noch erkennbaren Wehranlagen gezeigt und es soll ein Überblick über das gegeben werden, was zur Burg und ihren Besitzern bisher bekannt ist und was künftig noch geleistet werden könnte.

Anmeldung unter: kontakt@tunneltal.de

 

Vortrag: Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal – von den Eiszeitjägern bis in die Gegenwart

Vortrag von Svenja Furken in Kooperation mit der „Stiftung Volksdorf“ im Rahmen der Veranstaltung „Langer Tag der StadtNatur Hamburg“.

Das Stellmoor-Ahrensburger-Tunneltal erstreckt sich auf 7 km Länge zwischen Hamburg-Rahlstedt und Ahrensburg. Die geologische Vielfalt des eiszeitlich geprägten Tales bedingt unmittelbar die Vielfalt der Lebensraumtypen und der Arten, weshalb das Tunneltal sowohl als Naturschutzgebiet als auch als „Geotop“ geschützt ist.

Weltberühmt wurde das Tunneltal durch die Entdeckung eiszeitlicher Rentierjägerkulturen und den weltweit ältesten Pfeilen der Menschheitsgeschichte. Aufgrund optimaler Konservierungsbedingungen im Feuchtboden gehört das Tunneltal heute zu den bedeutendsten Forschungsregionen der Altsteinzeit in Nordeuropa und gibt als „Klimaarchiv“ seltene Einblicke in die Umweltbedingungen der letzten 15.000 Jahre!

Auf dem Vortrag spannt Svenja Furken anhand mitgebrachter Fundstücke (Repliken) den Bogen von den faszinierenden Lebenswelten der Eiszeitjäger bis zur Bedrohung des Tunneltals durch den geplanten, viergleisigen Ausbau der Bahntrasse durch das Tal und die archäologischen Fundstätten.

Mehr Infos zum Langen Tag der StadtNatur Hamburg: Link

 

 

Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger ACHTUNG Beginn 19 Uhr!

Ein Vortrag von Svenja Furken, „IG Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V.“

für die Bürgergemeinschaft Am Hagen e.V.

Dort wo heute Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.

Eiszeit im Tunneltal – das Tunneltal gestern und heute

Ein Vortrag von: Svenja Furken

Das Ahrensburger Tunneltals gehört zu den bedeutendsten Forschungsregionen der Altsteinzeit in Nordeuropa. Dort
lebten eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren entdeckt wurden. Sie lebten in einer
lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Kein moderner Mensch (Homo
sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von
Gizeh oder das legendäre Stonehenge und dennoch hinterließen sie im Tunneltal spektakuläre Funde.
Svenja Furken berichtet über die faszinierenden Lebenswelten dieser Eiszeitjäger.

Schulkate, Im Alten Dorfe 60 neben dem Museumsdorf
nur mit Anmeldung bei schulkate@arcor.de

Bis 8. November 2023 Einwendungen gegen die S4 / Gütertrasse im Tunneltal schreiben

Liebe Tunneltal-Freunde und Anwohner!

Bis einschließlich 8. November 2023 haben Sie noch die Gelegenheit, Einwendungen gegen den PFA 3 (Planfeststellungsabschnitt 3) zu schreiben. Der PFA 3 behandelt den Trassenausbau im Abschnitt Landesgrenze im Tunneltal bis Ahrensburg-Gartenholz.

Bitte nutzen die Gelegenheit, um Ihre Betroffenheit über die Planungen der DB im Tunneltal zum Ausdruck zu bringen!

Nähere Informationen finden Sie hier:  https://planfeststellung.bob-sh.de/verfahren/s4-hamburg-bad-oldesloe-pfa-3/public/detail

 

Keine Angst vor dem Schreiben einer Einwendung!

  Es handelt sich hierbei um ein sehr niederschwelliges Verfahren, bei dem – mit Ausnahme von Papier und Briefmarke – keine Kosten anfallen.                                                   

  Wichtig: Jeder, der sich betroffen fühlt, kann einen Einwand schreiben! Man muss kein Grundbesitzer sein und auch nicht in Trassennähe wohnen. Aus einer Familie sollten alle, auch wenn sie noch nicht volljährig sind, Einwendungen schreiben. Jeder einzelne Einwand zählt. Viele Unterschriften unter einer Einwendung zählen hingegen nur als eine Stimme.

  Aus der Abgabe von Einwänden resultiert keine Klagepflicht! Wer einen Einwand schreibt, kann – wenn er möchte – später am behördlichen Erörterungstermin teilnehmen. Wer allerdings keinen Einwand gemacht hat, kann später nicht mehr gerichtlich gegen das Projekt vorgehen.

  Der Einwand muss nicht lang sein. Wenige Sätze genügen. Es muss klar herauskommen, dass der Schreiber betroffen ist. Aus diesem Grund kann man den Satz wie folgt beginnen: „Ich bin durch den geplanten Trassenneubau für die S4 betroffen, weil…