Filmprojekt „Pfeil sucht Bogen – das Ahrensburger Steinzeitexperiment“

Foto: Ulrich Stodiek, Haan

Die IG Tunneltal und das Museum für Archäologie Schloss Gottorf realisieren mit dem Experimentalarchäologen Harm Paulsen ein gemeinsames Steinzeitexperiment, das von einem Filmemacher begleitet wird.        

Im Ahrensburger Tunneltal wurden vor gut 85 Jahren die weltweit ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte gefunden. Der Experimentalarchäologe Harm Paulsen aus Schleswig wird in einem wissenschaftlich begleiteten Experiment versuchen, einen passenden „Ahrensburger Bogen“ mit den damals verfügbaren Materialien nachzubauen.

Da sich Dokumentarfilme über die Rekonstruktion uralter Waffen und Geräte  sehr großer Beliebtheit erfreuen – zumal wenn Harm Paulsen seine Finger im Spiel hat – wollen wir das Projekt mit diesem Blog begleiten.

Nachruf Harm Paulsen

Er machte die Vergangenheit begreifbar

Harm Paulsen (1944-2026), einer der bedeutendsten Experimentalarchäologen Deutschlands war auch mit dem Ahrensburger Tunneltal verbunden

 Ein Nachruf von Svenja Furken für den Verein Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e.V.

Am 7. September 1966 ereignete sich eine der spektakulärsten und erfolgreichsten Seenotrettungsaktionen in der Geschichte Skandinaviens. Die Autofähre MS Skagerak war vor der dänischen Nordseeküste bei schwerer See in Seenot geraten. Gut 30 heraneilenden Schiffen, mehreren Rettungshubschraubern und zahlreichen Helfern gelang es, alle 144 Menschen von Bord und aus dem Wasser zu retten, bevor das Schiff versank.

In den Berichten über die erfolgreiche Rettungsaktion blieb jedoch unerwähnt, dass ein junger Radartechniker der deutschen Marine den Einsatz fast mit seinem Leben bezahlte. Ein Brecher hatte ihn mit voller Wucht gegen die Außenwand des Marineschiffes geschleudert und schwer verletzt. Die Genesung dauerte Jahre, die Spätfolgen blieben ein Leben lang. Seinen Dienst bei der Marine musste der junge Mann aufgeben.

Der dramatische Wendepunkt im Leben des jungen Radartechnikers Harm Paulsen sollte sich später als Glücksfall für die Archäologie herausstellen.

Vom Radartechniker zum Experimentalarchäologen

 „Ich hatte eine Kindheit wie Huckleberry Finn und konnte mich auf dem Grundstück der elterlichen Gärtnerei in Lübeck austoben“, erzählte Harm gerne, wenn man ihn fragte, wie sein Interesse für die Archäologie geweckt wurde. Kein Kindergarten, keine Nachmittagsbetreuung, keine Handys – und Eltern, die ihn einfach machen ließen.

„Die Kinder heute tun mir leid“, sagte Harm auch oft, wenn er davon schwärmte, wie groß seine Freiheiten als Kind waren.

In der Grundschule wurde er „der kleine Professor“ genannt und schon als Zwölfjähriger bearbeitete Harm Flintsteine, baute Bögen und Speere nach indianischem Vorbild. „Oft habe ich meine Waffen vor den Eltern unter dem Bett versteckt, weil ich sie nicht beunruhigen wollte“, erzählte er augenzwinkernd.

Wenig später überredete er Bauarbeiter, den Aushub aus der historischen „Bäckergrube“ in Lübeck auf dem Grundstück seiner Eltern – sehr zum Unmut seines nichtsahnenden Vaters – abzuladen. Die ganzen Sommerferien durchwühlte er das Erdreich und dokumentierte sorgfältig, was er dort fand. Harm erzählte später, der zuständige Landesarchäologe habe es kaum glauben können, als er das Ergebnis wochenlanger Arbeit sah: „Mein Jung, Du weißt ja gar nicht, was Du für unsere Stadt getan hast!“

Eigentlich hätte der berufliche Werdegang ohne Umwege in die Archäologie führen sollen, doch die Großmutter warnte: „Was nützt der Titel, wenn der Magen leer bleibt?“ So entschied sich Paulsen für den Brotberuf bei der Marine als Radartechniker.

Nach dem schweren Unfall musste Paulsen sein Leben jedoch neu ordnen und begann zunächst als Helfer im Stadtmuseum Lübeck. Bald wurde das Landesamt für Vor- und Frühgeschichte in Schleswig auf Paulsen aufmerksam und bot ihm eine Stelle als Techniker an.

Während Paulsen seine Flintbearbeitung und Technik im Nachbau steinzeitlicher und historischer Geräte und Waffen, immer weiter perfektionierte, stieß seine praktische Herangehensweise an die Archäologie nicht überall auf Verständnis. Er bekam zu hören: „Was soll das? Das wird doch später nur mit Originalen verwechselt.“

Auch der Satz „Herr Paulsen, wir sind Geisteswissenschaftler und keine Handwerker“ ist ihm im Gedächtnis geblieben. Harm erzählte, dass ein Professor seinen Studenten sogar untersagen wollte, sich mit ihm zu praktischen Seminaren zu treffen: „Der hat doch nicht einmal promoviert.“

Wenn andere nicht weiterwissen

Doch Harm blieb sich und seiner Leidenschaft treu. Vor allem in Skandinavien, wo die experimentelle Archäologie schon stärker etabliert war, sprach sich sein Können herum.

Bald wurde auch das Fernsehen auf Harm aufmerksam und lud ihn zu Kindersendungen wie der „Sesamstraße“ und „Löwenzahn“ ein. Dort konnte er auf seine ganz eigene Art zeigen, wie man Kindern das Leben der Vorfahren begreifbar machen kann.

Harm zeichnete, rekonstruierte und baute nach. Mit seinen Repliken, Modellen und Zeichnungen trug er dazu bei, die Ausstellungen im Museum für Archäologie Schloss Gottorf anschaulich zu machen.

Doch Harm konnte noch viel mehr, als Dinge nachzubauen. Seine besondere Stärke lag darin, Fragen durch eigenes Ausprobieren zu beantworten. Wenn Archäologen bei einer Fragestellung nicht weiterkamen, wandten sie sich an Harm: Wie wurde dieses Werkzeug benutzt? Wie funktioniert eine bestimmte Technik? Und was hat es mit Ötzis Pfeilschussverletzungen auf sich?

Gerade bei Ötzi konnte Harm zeigen, was seine Methode leisten konnte. Durch die Rekonstruktion seiner Ausrüstung und praktische Experimente mit Pfeil und Bogen untersuchte er, wie der tödliche Pfeilschuss abgelaufen sein könnte.

„In unserer Sprache gibt es ein gutes Wort. Das heißt ‚Begreifen‘. Das heißt ja nicht nur, dass man etwas im Kopf behält, sondern auch, dass man etwa mit den Händen manuell machen kann. Und bei mir war es so, wenn ich einen Gegenstand aus der Vorzeit in die Hand bekam, dann war sofort der Gedanke da: Was hat man damit wohl gemacht?“  (Zitat aus unserem Film Pfeil sucht Bogen)

Der Tunneltal-Blick

Für viele Menschen in der Region Stormarn ist Harm vor allem mit dem Ahrensburger Tunneltal verbunden. Auch für uns als Verein war er von Anfang an ein wichtiger Wegbegleiter.

Schon bevor unser Verein gegründet wurde, unterstützte Harm uns mit originalgetreuen Repliken der wichtigsten Fundstücke aus dem Tunneltal. Mit seiner Hilfe konnten wir die Lebenswelt der Ahrensburger Rentierjäger nicht nur erklären, sondern bei Führungen und im Unterricht tatsächlich begreifbar machen. Die Menschen konnten die Werkzeuge und Waffen in die Hand nehmen und sich dadurch viel unmittelbarer vorstellen, wie die Menschen vor rund 12.000-14.000 Jahren gelebt haben.

Besonders eng wurde unsere Zusammenarbeit durch das gemeinsame Filmprojekt „Pfeil sucht Bogen- das Ahrensburger Steinzeitexperiment“. Darin rekonstruierte Harm einen Bogen, wie ihn die Ahrensburger Rentierjäger vor etwa 12.000 Jahren benutzt haben könnten. Für uns war das weit mehr als ein Filmprojekt: Es war eine Möglichkeit, die archäologischen Funde des Tunneltals mit Harms besonderer Fähigkeit zu verbinden und die Vergangenheit durch eigenes Ausprobieren lebendig werden zu lassen.

Aus Dankbarkeit für seine jahrelange Unterstützung haben wir ihm in unserem neuen Tunneltal-Jahreskalender 2027 das September-Monatsblatt gewidmet. Es zeigt Harm als Rentierjäger mit seinem rekonstruierten Stellmoor-Bogen. Grundlage ist das Filmplakat des Films „Pfeil sucht Bogen“, das wir dafür leicht abgewandelt haben. Letzte Woche wollten wir ihn mit dem frisch gedruckten Kalender überraschen.

Wir waren einen Tag zu spät

Sein Tod kam für alle unerwartet. Harm sagte einmal, dass er mindestens 400 Jahre alt werden müsse, um alle Projekte, die er noch vorhabe, zu realisieren.In gewisser Weise wird es ihm gelingen. Denn er hat sein Wissen und seine Erkenntnisse immer bereitwillig und geduldig mit jedem geteilt, der sich dafür interessierte.

Viele Archäologen, Archäotechniker und ein großer Freundeskreis werden Harms Wissen und seine Traditionen weitertragen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen Menschen, die Harm nahegestanden haben.

Harm, wir werden Dich sehr vermissen! Bitte grüße auf Deiner Reise Ötzi – und natürlich die Rentierjäger aus dem Tunneltal!

Svenja Furken am 5. September 2026

Eilmeldung: Harm Paulsen ist tot

Illustration: Kim-Melina Bertram nach einer Fotografie von Dr. Ulrich Stodiek

Für uns alle völlig unerwartet und noch immer unbegreiflich….

Viele Jahre hat uns Harm Paulsen mit originalgetreuen Nachbildungen (Repliken) von den Fundstücken aus dem Tunneltal versorgt.
Nur durch ihn können wir die Lebenswelten der Ahrensburger Rentierjägerkulturen anschaulich vermitteln und im wahrsten Sinne „begreifbar“ machen.
Auch war Harm Paulsen der Hauptprotagonist unseres Dokumentarfilmes „Pfeil sucht Bogen- das Ahrensburger Steinzeitexperiment“, in dem er einen Ahrensburger Bogen in einem Experiment rekonstruierte.

Aus Dankbarkeit für seine jahrelange Unterstützung, haben wir ihm in unserem neuen Tunneltal-Jahreskalender 2027 das Septemberbild gewidmet. Diese Woche wollten wir ihn mit dem Kalender überraschen, da wir zu einer Tagung in Schleswig eingeladen waren und die Gelegenheit nutzen wollten, um bei Harm vorbei zu schauen. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen. Noch während der Tagung ereilte uns die unfassbare Nachricht, dass Harm tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde.

Für mich – und sicher alle, die Harm Paulsen kennenlernen durften – ein großer Verlust! Ein so liebenswerter, hilfsbereiter Mensch mit so viel Fachwissen und Können ist nun einfach nicht mehr da….

Harm, wir werden Dich so vermissen!

Hier ein Link zu sehr schönen Zitaten von und über Harm aus dem Spiegel-Geschichte:   Bilderstory Spiegel
Und nochmal ein Link zu unserem Filmtrailer: Trailer

Ein ausführlicher Nachruf folgt in den nächsten Tagen!

Svenja Furken

Der neue Tunneltal-Jahreskalender 2027 ist da

Ab dieser Woche beginnt der Verkauf unseres neuen Tunneltal-Jahreskalenders!

Das Titelfoto zeigt in diesem Jahr ein seltenes Naturschauspiel, das am 20. Januar 2026 auch im Tunneltal zu beobachten war: Polarlichter über Deutschland!

Auch die Monatsbilder zeigen wieder viele verschiedene Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt und Landschaften des Tunneltals.

Hier geht es zur:  Kalenderansicht als Datei

Die Kalender sind in folgenden Ahrensburger Geschäften erhältlich:

  • Caligo Kaffferösterei (Hamburger Straße 254)
  • Fisch Ahoi (Hagener Allee 1)
  • Optiker Rohde (Manhagener Allee 9)
  • Schloss-Apotheke (Große Straße 2)

Ab September startet außerdem der Straßenverkauf oder die Kalender können direkt bei uns unter kontakt@tunneltal.de bestellt werden.

Unser Infostand auf dem Stadtfest

Foto: Hamburger Abendblatt

Bei durchmischtem Wetter aber bester Laune waren wir wieder mit einem Infostand auf dem Ahrensburger Stadtfest vertreten.

Großen Andrang gab es abermals an unserem Basteltisch. Dort wurden Schwirrgeräte gebastelt, mit Steinzeitklingen geschnitzt und mit Fingerfarben Steinzeitmotive gemalt. Viele Familie und ihre Kinder haben den ruhigen Platz an unserem Stand sichtlich genossen. 

Wir trauern um unser Vorstandsmitglied

Vom Kapitän zum Seevogelschützer

Uwe Schneider (*1939), langjähriger Geschäftsführer des Vereins Jordsand und Gründungsmitglied sowie Vorstandsmitglied unseres Vereins verstarb im Alter von 87 Jahren.

„Das Kind muss in Blankenese zur Welt kommen“, forderte Uwe Schneiders Vater, ein gebürtiger Blankeneser. Seine Frau, aus dem thüringischen Südharz stammend, folgte diesem Wunsch. Denn wer dort geboren wird, so glaubte man, dem wird die Seefahrt gleichsam in die Wiege gelegt.

Und so kam es auch: Den jungen Uwe Schneider zog es hinaus aufs Meer. Seine Laufbahn begann auf dem legendären Frachtsegelschulschiff „Passat“, mit dem er ein Jahr über die Weltmeere reiste.

Der zeitgleiche Untergang des Schwesterschiffes „Pamir“ erschütterte ihn bis ins hohe Alter – nicht zuletzt, weil seine Eltern aufgrund einer Namensverwechslung bereits Kondolenzschreiben für ihren vermeintlich verstorbenen Sohn erhielten.

Trotz dieses einschneidenden Erlebnisses blieb Schneider der Seefahrt treu und erwarb bereits im Alter von 24 Jahren das Kapitänspatent für die „Große Fahrt“. Neben der Faszination für ferne Länder und Kulturen waren es vor allem die Seevögel, die ihn begeisterten.

Diese Leidenschaft führte ihn schließlich zum 1907 in Hamburg gegründeten Verein Jordsand. Ab 1965 engagierte er sich dort ehrenamtlich und wurde 1976 zum Vorsitzenden gewählt. Bald stand er vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Seefahrt oder Naturschutz. Schneider entschied sich für den Seevogelschutz und wurde 1979 erster hauptamtlicher Geschäftsführer des Vereins.

Unter seiner Leitung entwickelte sich der einst kaum bekannte Verein mit bescheidener Geschäftsstelle zu einer der bedeutendsten Organisationen für den Seevogelschutz. Mehr als 20 Schutzgebiete in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern zeugen von diesem Wachstum unter seiner Führung.

Vorbild waren für ihn die großen britischen Naturschutzorganisationen mit ihren repräsentativen Sitzen. 1981 gelang es ihm, dass „Haus der Natur“ in Ahrensburg-Wulfsdorf als Geschäftsstelle des Vereins anzumieten und damit auch nach außen ein sichtbares Zeichen zu setzen. 2005 gelang ihm sogar der Kauf des „Haus der Natur“, das seitdem im Besitz des Vereins ist.

Durch sein Gespür für Öffentlichkeitsarbeit und sein weitreichendes Netzwerk gewann Schneider zahlreiche Unterstützer aus Politik und Wirtschaft. Zu den prominenten Gästen im „Haus der Natur“ zählte unter anderem die Kanzlergattin Loki Schmidt, die dem Verein eng verbunden war.

Ein besonderes Anliegen war ihm die internationale Jugendarbeit. Noch vor dem Fall des Eisernen Vorhangs setzte er sich dafür ein, junge Naturschützer aus Ost- und Westeuropa zusammenzubringen. Die Hallig Norderoog im nordfriesischen Wattenmeer – seit 1909 im Besitz des Vereins – wurde dabei zum Zentrum dieser Begegnungen. Gemeinsam mit Jugendlichen aus beiden Teilen Deutschlands, Spanien, Ungarn, Polen oder dem Baltikum trug er dazu bei, die kleine Vogelinsel durch gezielte Uferschutzmaßnahmen zu erhalten – und zugleich Verständnis und Austausch über Grenzen hinweg zu fördern.

Für sein Engagement wurde Schneider im Jahr 1982 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. 1996 folgte die Alfred-Töpfer Medaille der Freien- und Hansestadt Hamburg.

Mit seinem Ausscheiden aus dem Verein Jordsand im Jahr 2012 zog sich Uwe Schneider aus der aktiven Vereinsarbeit zurück. In Ahrensburg fand er gemeinsam mit seiner Familie einen ruhigeren Lebensmittelpunkt und widmete seine letzten Lebensjahre verstärkt dem Naturschutz vor der eigenen Haustür. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied setzte er sich im Verein „Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal“ bis zuletzt engagiert ein. Zugleich pflegte er weiterhin die vielen Freundschaften, die ihn seit seiner Zeit beim Verein Jordsand begleiteten – von der norddeutschen Westküste bis ins estnische Viljandi.

Uwe Schneider hinterlässt seine Frau, zwei Söhne und eine Tochter. Sein Wirken für den Naturschutz und die Menschen, die er zusammenbrachte, wird bleiben.

Ein Nachruf von Svenja Furken

Zwischenbilanz der Straßensperrung in der Hagener Allee

Foto: Svenja Furken

Seit gut zwei Wochen ist die nächtliche Straßensperrung in der Hagener Allee auf Höhe des SSC Hagen Sportplatzes in Betrieb.

Die Anwohnerinnen und Anwohner sowie die Besucher des Sportplatzes reagierten überwiegend verständnisvoll auf die Maßnahme – dafür möchten wir uns ausdrücklich bedanken.

Seitdem wurde auf dem betroffenen Straßenabschnitt „nur noch“ ein überfahrenes Krötenweibchen gezählt. Das ist für uns ein starkes Signal: Die Sperrung wirkt und trägt ganz konkret dazu bei, Leben zu schützen.