
Wenn im Frühjahr die Temperaturen steigen, beginnt im Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal ein uraltes Naturschauspiel: Kröten, Frösche und Molche machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Doch für viele endet die Wanderung tödlich – auf den Straßen.
Seit den 1980er Jahren werden daher an einigen Straßen Amphibienzäune aufgebaut, mit deren Hilfe die Tiere gefangen und in Eimern sicher über die Straßen getragen werden.
Doch nicht immer reichen mobile Schutzzäune aus. So wurden in der Straße Hagener Allee im Abschnitt zwischen Spechtweg und Brauner Hirsch in diesem Jahr zahlreiche tote und verletzte Tiere auf der Straße entdeckt.
Grund dafür sind die vielen Einfahrten, die den Zaun unterbrechen aber auch die Nähe zum Knick, der das Abdichten des Zaunes am Untergrund erschwert. Zusätzlich wird bei Regen die Zaunanlage unter Wasser gesetzt, weil das Wasser am Straßenrand nicht abläuft.
Die Untere Naturschutzbehörde reagierte darauf prompt: Die Straße wird nun nachts von 18:00 bis 7:00 Uhr gesperrt, um die Tiere während ihrer Wanderung besser zu schützen.
Um bei den Anwohnern für Verständnis für die Maßnahmebei zu werben, haben wir gestern zusammen mit der Pressestelle der Stadt Ahrensburg eine Pressemitteilung veröffentlicht: 2026-03-18 Temporäre Strassensperrung
