Autor: IG-Tunneltal

Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für Fehmarnbelttunnel

Quelle: Pixabay

Was das Urteil über die Fehmarnbeltquerung mit der S4 und dem Tunneltal zu tun hat

Es ist eines der größten Infrastrukturprojekte Europas – und zugleich eines der umstrittendsten: die feste Fehmarnbeltquerung.

Sie soll Fehmarn mit Dänemark über einen Senktunnel miteinander verbinden.

Für die einen ein Meilenstein, um die Wirtschaft besser zu vernetzen und für die anderen eine der größten Umweltsünden im Ostseeraum. Der jahrzehntelange Streit landete vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, welches heute schließlich grünes Licht für das Bauprojekt gab.

Mit der umstrittenen Beltquerung wird aber nicht nur der Lebensraum Ostsee gefährdet. Auch der Aus- und Neubau der sogenannten Hinterlandanbindung bringt viele Probleme mit sich, für die Naturschutzgebiete zerschnitten und Anwohner enteignet werden müssen.

Transeuropäische Schienengüterverkehrstrasse verläuft mitten durchs Tunneltal und Ahrensburg und wird mit dem Ausbau der S4 beworben!

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Was das Urteil über die Fehmarnbeltquerung mit der S4 und dem Tunneltal zu tun hat

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gibt grünes Licht für Fehmarnbelttunnel. IG Tunneltal ist besorgt über die Auswirkungen für das Ahrensburger Tunneltal.

Es ist eines der größten Infrastrukturprojekte Europas – und zugleich eines der umstrittendsten: die feste Fehmarnbeltquerung.

Sie soll Fehmarn mit Dänemark über einen Senktunnel miteinander verbinden.

Für die einen ein Meilenstein, um die Wirtschaft besser zu vernetzen und für die anderen eine der größten Umweltsünden im Ostseeraum. Der jahrzehntelange Streit landete vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, welches heute schließlich grünes Licht für das Bauprojekt gab.

Mit der umstrittenen Beltquerung wird aber nicht nur der Lebensraum Ostsee gefährdet. Auch der Aus- und Neubau der sogenannten Hinterlandanbindung bringt viele Probleme mit sich, für die Naturschutzgebiete zerschnitten und Anwohner enteignet werdenmüssen.

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Der Bogen nimmt Form an

Zuschliff des Bogens

Es regnet in Strömen, als wir uns heute auf den Weg nach Schleswig machen. Dabei hatte der Wetterbericht doch trockenes Wetter über die Mittagszeit versprochen.

Und tatsächlich, kaum sind wir auf dem Wikingerplatz eingetroffen, fegt der Wind die Regenwolken beiseite und ermöglicht uns regenfreie Stunden. Odin sei Dank, denn immerhin  liegt unser Drehplatz nur einen Steinwurf vom legendären Haithabu entfernt!

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Bilder einer Ausstellung

Eines der wenigen Fotos, auf denen Alfred Rust selbst zu sehen ist!

Der Termin für die Ausstellung „Die Welt der Ahrensburger Rentierjägerkulturen“ rückt näher und es wird langsam Zeit, um die ersten Bilder für die Ausstellung zusammenzusuchen.

Schon seit längerem stehen wir dazu in engem Kontakt mit Dr. Sönke Hartz vom Museum für Archäologie Schloss Gottorf.

Da Alfred Rust ein hervorragender Fotograf war, gibt es im Archiv von Schloss Gottorf eine sehr umfangreiche Fotosammlung von den Ausgrabungen im Ahrensburger Tunneltal. „Komm doch bei nächster Gelegenheit vorbei, um die Bilder vor Ort zu sichten.“ war der Vorschlag von Dr. Hartz.

Da wir ohnehin wegen der Dreharbeiten mehrmals in Schleswig sind, konnte ich einen Abstecher in Landesmuseum einrichten. Es hat sich gelohnt! Es konnten einige sehr schöne Fotos herausgesucht werden, die noch nicht in Büchern veröffentlicht wurden und so auch für echte Tunneltal-Insider interessant sein dürften.

Vielen lieben Dank an Dr. Sönke Hartz!

 

 

Dreharbeiten im Tunneltal

Wenn man einen Film über die Rekonstruktion eines „Ahrensburger Bogens“ dreht, darf das Ahrensburger Tunneltal natürlich nicht fehlen. Denn dort wurden ja schließlich die gut 100 Holzpfeile (die bislang ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte!) entdeckt.

Da das Ahrensburger Tunneltal weitesgehend unter Naturschutz steht, mussten wir uns vorab eine Dreherlaubnis bei der Unteren Naturschutzbehörde Kreis Stormarn einholen. Besten Dank an dieser Stelle an die UNB für die Genehmigung!

Als Protagonistin für den Dreh im Tunneltal konnten wir Frau Dr. Mara Weber vom ZBSA (Zentrum für Baltische und Skandinavische Archäologie) in Schleswig gewinnen. Als Spezialistin für spätpaläolithsche Kulturen, war sie schon vormittags mit der Neanderthaler Gesellschaft (siehe Blogbeitrag unter „Alle Beiträge“) im Tunneltal unterwegs, so dass ihr Drehtermin gleich im Anschluss an die Führung gelegt wurde.

Leider zeigte sich das Wetter von seiner herbstlich trüben Seite. Dennoch sind einige schöene Einstellungen im Kasten und Frau Dr. Weber konnte einmal mehr die weltweite Bedeutung des Ahrensburger Tunneltals aus wissenschaftlicher Sicht zum Besten geben.

Vielen lieben Dank an Frau Dr. Mara Weber – und das ZBSA!

 

Die „Neanderthaler“ zu Besuch im Tunneltal

Vor vielen Jahrtausenden, bevor die letzte Eiszeit ihre gewaltigen Gletscher über Nordeuropa ausbreitete, zogen sicher auch einmal Neandertaler durch die Region in Ahrensburg. Das Ahrensburger Tunneltal gab es da allerdings noch nicht, denn das wurde erst durch die Schmelzwasser der letzten Eiszeit geschaffen.

Nachdem sich die Gletscher am Ende der Eiszeit zurückzogen und vor etwa 14.000 Jahren Nordddeutschland wieder für Menschen bewohnbar machten, waren die Neandertaler bereits ausgestorben und anatomisch moderne Menschen (homo sapiens, also wir) eroberten  den Norden – die Ahrensburger Rentierjägerkulturen.

Nach Neandertalerrelikten sucht man in den meisten Regionen Schleswig-Holsteins vergeblich. Zu mächtig sind die Hinterlassenschaften der letzten Eiszeiten, die gewaltige Geröllmengen in Norddeutschland ablagerten und potentielle Fundstätten der Neandertaler tief unter sich vergruben.

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Endlich wieder bei den Wikingern!

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Wikinger haben nichts mit den Rentierjägern zu tun, denn da liegen mehr als 10.000 Jahre Menschheitsgeschichte zwischen den beiden Kulturen!  Aber der Wikingerplatz bei Haithabu ist nicht nur ein schöner Drehort, sondern auch Harm Paulsens Experimentier-Spielwiese.

Harm Paulsen hat zwischenzeitlich am „Ahrensburger Bogen“ weitergearbeitet, so dass heute die nächsten Schritte gefilmt werden können. Außerdem sollen viele Detailaufnahmen der Flintbearbeitung gemacht werden.

 

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