Das Stormarner Tageblatt und der Stormarnteil des Hamburger Abendblattes haben die Ereignisse der Stadtverordnetenversammlung vom 21. Februar 2022 zusammengefasst.
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Das Stormarner Tageblatt und der Stormarnteil des Hamburger Abendblattes haben die Ereignisse der Stadtverordnetenversammlung vom 21. Februar 2022 zusammengefasst.
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21. Februar 2022: Mit einem dringenden Appell forderte Svenja Furken im Namen der IG Tunneltal und der Bürgerinitiative Ahrensburg gegen Gütertrasse die Stadtverordneten auf, grünes Licht für die Infoveranstaltung „Dialog Gütertrasse“ zu geben und die Einladungen an Oberbürgermeister Peter Tschentscher und Minsiterpräsident Daniel Günther zu verschicken.
Vollständiger Text: Dringlichkeitsantrag 21.02.2022
Bürgermeistersarach versprach umgehend, sich darum zu kümmern.

An einem kalten Februarnachmittag hat sich eine kleine Gruppe aus Vertretern der IG Tunneltal und der Bürgerinitiative „Ahrensburg gegen Gütertrasse“ am Braunen Hirsch im Tunneltal versammelt, um mit der Redakteurin Susanne Link vom Stormarner Tageblatt zu sprechen.
Mit der Frage „Wird die S4 wirklich eine Verbesserung für den Nahverkehr oder verschlechtert sich das Angebot tatsächlich und es geht der Bahn hauptsächlich um eine Zunahme des Güterverkehrs? hat Frau Link am 18. Februar einen sehr schönen Artikel im Tageblatt veröffentlicht. Vielen Dank an Frau Link!

Als Naturfotograf mit dem momentanen Schwerpunkt Ahrensburger Tunneltal bin ich fast täglich mit der Kamera im Naturschutzgebiet unterwegs -und das bei fast jedem Wetter. Immer auf der Suche nach Besonderheiten und in Gedanken bei den eiszeitlichen Ahrensburger Rentierjjägern. So war es auch am 6. Januar als ich mit Sonnenaufgang im Tal war. Ein kalter klarer Tag, aber kein Schnee. Schon bevor ich vom Kuhlenmoorweg kommend die Schwimmbrücke erreichte, fiel mir der deutlich höhere Wasserstand im links liegenden Bruchwald auf. Dieser Eindruck verstärkte sich, als ich die Schwimmbrücke überquerte und kurz danach den kleinen Hügel links, die Motte fast völlig von Wasser umgeben sah. Endlich! Die Austrocknung während der Sommermonate hatte ich mit Schrecken erlebt. Nun war ich ganz begierig zu dem kleinen Teich in der Mitte des Waldes zu kommen. Dieser See hatte schon immer über die Jahre einen sehr schwankenden Wasserstand, aber im letzten Sommer war der Teich so sehr geschrumpft, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Die Wassermenge heute -seit 2 Wochen war ich nicht mehr an dieser Stelle- war deutlich mehr geworden und selbst vor der Bank am Hauptweg stand etwas Wasser. Vielleicht füllt sich der Teich in den nächsten 3 Monate noch mehr.wäre schön. Meine Augen wurden magisch von den Strukturen der dünnen Eisschicht angezogen. Kein reguläres Muster, was für großartige, vielfältige kantige Strukturen die Oberfläche bot. Toll. Ich vergaß die Welt und fotografierte.

Liebe Tunneltalinteressierte!
Wir wünschen Ihnen und Euch ein glückliches und vor allen gesundes neues Jahr! Möge es ein besseres Jahr werden und die Corona Pandemie endlich ein Ende finden!
Auch unser Einsatz für das Tunneltal wurde durch die Pandemie erheblich beeinträchtigt. So musste die geplante Ausstellung und die internationale Fachtagung im letzten Jahr abermals verschoben werden. Ob es in diesem Jahr klappen wird, ist ungewiss.
Workshops fanden im letzten Jahr gar nicht statt und die geplante Vortragsreihe wurde stark eingeschränkt. Gerademal eine handvoll Führungen wurden unter strengen Hygienmaßnahmen im Tunneltal durchgeführt.
Doch es gibt auch Positives zu berichten. So hat das mediale Interesse am Tunneltal weiter zugenommen. Auch die Ahrensburger Politik nimmt das Ahrensburger Tunneltal wieder stärker in den Fokus, was sich besonders bei den Bürgermeisterwahlen sehr deutich zeigte. Der geplante Trassenausbau durch das Tunneltal wurde sogar eines der heiß diskutiertesten Wahlkampfthemen.
Wir sind daher guter Dinge, dass wir auch weiterin viele Menschen für unser schönes Tunneltal begeistern können!
Ihre Svenja Furken für die IG Tunneltal

Nach Corona bedingter Pause, konnte endlich ein Drehtermin für die Schussversuche mit Harm Paulsen gefunden werden.
Als Drehort wurde das Naturschutzgebiet Höltigbaum genutzt, da das Gebiet noch etwas ursprünglicher als das Tunneltal aussieht und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tunneltal liegt.
Die Umweltbehörde Hamburg erwies sich sehr großzügig und erteilte die nötige Drehgenehmigung, wofür wir an dieser Stelle herzlich danken möchten.
Um zu prüfen, ob der rekonstruierte Ahrensburger Bogen die erforderliche Durchschlagskraft hat, wurde ein großes Stück Schweinerippe aufgehängt. Mithilfe einer Hochgeschwindigkeitskamera wurden die Schussversuche aufgezeichnet.


Wie es sich für einen Meisterschützen gehört, war jeder Schuss von Harm Paulsen ein Treffer.
Ob der Bogen die nötige Durchschlagskraft aufwies und damit das Steinzeitexperiment geglückt ist, wird an dieser Stelle aber noch nicht verraten!
Was ich aber verraten kann: es hat allen riesig viel Spaß gemacht!

24.08.2021: Ein Drehteam des Hamburg Journal trifft sich mit Prof. Glaubrecht, Ahrensburgs Bürgermeisterkandidaten Christian Schubbert (Grüne) und Svenja Furken (IG Tunneltal) am Bahnübergang Brauner Hirsch, um über die Probleme des Trassenausbaus zu berichten.
Nachzusehen in der ARD Mediathek:
Beitrag abrufbar bis 25.2.2022

Das Naturschutzgebiet Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal mit seinen international bedeutenden archäologischen Fundstätten wird durch den viergleisigen Ausbau der Bahntrasse für den Fern- und Güterverkehr zwischen Hamburg und Lübeck bedroht.
Dem „Hamburger Landschafts- und Klimaschutz Verband“ (HLKV) ist es gelungen, mit Professor Glaubrecht, der in Ahrensburg zur Schule ging, über den geplanten Trassenausbau und die Bedeutung des Tunneltals ein Interview zu führen.
Als Professor für Biodiversität richtet er dabei einen dringenden Appell an die Politik: „Wenn es uns nicht gelingen wird, die bestehenden Naturschutzgebiete vor unserer eigenen Haustür zu schützen, dann schaffen wir es nirgendwo.“
Professor Glaubrecht ist Gründungsdirektor des Centrums für Naturkunde in Hamburg, vielzitierter Artenschützer, Wissenschaftsjournalist – und Buchautor. Im letzten Jahr landete er mit seinem Buch „Das Ende der Evolution – der Mensch und die Vernichtung der Arten“ auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Die Situation vor Ort wurde dadurch verschärft, dass der „Erste Spatenstich“ am 10.5. prominent und medienwirksam durchgeführt wurde. Noch sind Klagen beim BVG anhängig, noch liegt keine rechtsgültige Baugenehmigung für die gesamte Baumaßnahme vor. Alternativen zur Streckenführung gibt es, werden aber von der Bahn AG als unrealistisch abgetan bzw. nicht geprüft.
Der HLKV gibt den Medien die Möglichkeit, das mit Professor Glaubrecht geführte Interview zu veröffentlichen.
Hier geht es zum gesamten Text: PDF