Schlagwort: Ahrensburger Tunneltal

Führung: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Führung mit Svenja Furken und Michael Kukulenz

Dort, wo heute im Minutentakt Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Während der Führung gibt es längere Verweilzeiten für die Präsentation von Repliken. Bitte bringen Sie dafür gerne eine Sitzgelegenheit (Sitzkissen, Klapphocker) mit.

Filmvorführung: „Pfeil sucht Bogen“ in besonderem Gedenken an Harm Paulsen

Dokumentarfilm von Mathis Menneking, 30 min. „Pfeil sucht Bogen – das Ahrensburger Steinzeitexperiment“

Einführung zum Film: Svenja Furken

In besonderem Gedenken an Harm Paulsen, dem Protagonisten des Films.

Vor fast 90 Jahren wurden im Ahrensburger Tunneltal die weltweit ältesten Pfeilschäfte der Menschheitsgeschichte entdeckt – rund 12.000 Jahre alt 
und den späteiszeitlichen Rentierjägern der „Ahrensburger Kultur“ (10.700–9.600 v. Chr.) zugeordnet.

Der Verein
Stellmoor-Ahrensburger Tunneltal e. V. und das Museum für Archäologie Schloss Gottorf haben 
gemeinsam mit dem bekannten Experimentalarchäologen
Harm Paulsen ein einzigartiges Steinzeitexperiment 
durchgeführt: den Nachbau eines passenden Bogens mit den damals verfügbaren Materialien. 
Der Film
„Pfeil sucht Bogen“ begleitet Harm Paulsen über mehrere Jahre bei der Rekonstruktion des Bogens 
und gibt spannende Einblicke in die Welt der frühen Jäger und Sammler am Ende der letzten Eiszeit.

Um Anmeldung unter kontakt@tunneltal. de wird gebeten, da die Sitzplätze begrenzt sind!

AUSGEBUCHT Führung: Die Welt der Ahrensburger Rentierjäger

Leider bereits ausgebucht! Ersatztermin am 18.10!

Führung mit Svenja Furken und Michael Kukulenz

Dort, wo heute im Minutentakt Züge vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer lebensfeindlichen Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren. Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Auf der etwa dreistündigen Wanderung geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.

Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist!

Während der Führung gibt es längere Verweilzeiten für die Präsentation von Repliken. Bitte bringen Sie dafür gerne eine Sitzgelegenheit (Sitzkissen, Klapphocker) mit.

Preisverleihung Märchenwettbewerb

Jörn-Uwe Wulf, Silke Möller, Leanna Heinz, Monika Lisson, Christine Kothe Foto: Thorben Heinz

Insgesamt 32 Autoren im Alter zwischen 8 und 80 Jahren folgten dem Aufruf des Naturfotografen Michael Kukulenz und der IG Tunneltal, eine Geschichte oder ein Märchen zu der Fragestellung „Wie kam das Haareis ins Ahrensburger Tunneltal – Haben die eiszeitlichen Rentierjäger etwas damit zu tun?“ zu schreiben. Am 18 Februar 2023 fand die Preisverleihung in der Stadtbücherei Ahrensburg mit vielen glücklichen Gewinnern statt.

Weiterlesen

Stellungnahme der IG Tunneltal zum Fragenkatalog der DB Netz AG

S4: Vorgetäuschte Mobilitätswende bedroht den Artenschutz und die archäologischen Bodendenkmäler im Ahrensburger Tunneltal

Fast fünf Monate hatte sich die DB Netz Zeit genommen, um die 88 Fragen der IG Tunneltal und der BI „Ahrensburg gegen Gütertrasse“ zu beantworten. Auch die Fragen, die das Publikum am 27. Oktober während der „Dialogveranstaltung“ stellte, wurden nun auf der Homepage der Stadt Ahrensburg veröffentlicht. Die IG Tunneltal bezieht jetzt Stellung zu den Antworten…..
Weiterlesen